Linux | Thunar zeigt Netzwerk nicht an

Neulich fiel mir auf, dass Thunar nicht den Punkt Netzwerk anzeigt.
Betroffen ist nur mein Netbook das ich beim Xubuntu 11.10 Release neu aufgesetzt habe. Mein anderer Rechner auf dem ebenfalls Xubuntu 11.10 läuft, zeigt den Netzwerk Eintrag an und alles funktioniert ordnungsgemäß.
Da sieht man mal wie oft ich auf Windows Rechner zugreife, oder eben wie selten.

Beheben lässt sich der Missstand mit der Installation von gvfs.

1
apt-get install gvfs-backends gvfs-fuse fuse-utils

Danach muss noch der/die User der Gruppe fuse beitreten:

1
sudo gpasswd -a $USER fuse

openSUSE | Server von 11.4 auf 12.1 updaten

Schon beim Update von 11.3 auf 11.4 wollte ich einen Artikel schreiben,
wie man ein Distributionsupdate openSUSE macht.
Nun ja, dies hole ich nun nach.
Als erstes schauen wir ob das Update Repo von 11.4 eingetragen und aktiviert ist. Es wird benötigt um das System vor dem Distributionsupdate auf den aktuellen Stand zubringen. Mit

1
zypper repos --uri

kann man sich alle eingetragenen Repositorys anzeigen lassen und überprüfen ob

1
http://download.opensuse.org/update/11.4/

Eingetragen und aktiviert ist. read more »

xfce | Persönlichen Ordner (Desktop) umbenennen

Wie jeder xfce Nutzer weiß, können diverse Symbole wie Dateisystem, Papierkorb oder das Home Verzeichnis auf dem Desktop angezeigt werden.
Leider kann man diese Symbole nicht umbenennen. Wieso heißt mein Home Verzeichnis Persönliches Verzeichnis?

Ändern kann man es am schnellsten wie folgt:

Schreibtisch einstellungen:

Rechtsklick auf den Desktop und neue URL Erstellen:

Taaaadddaaaaa:

LightDM | Hintergrund und Logo ändern aber Xubuntu muss draußen bleiben

Heute fand ich das kleine Tool Simple LightDM Manager. Mit diesem ist es möglich über eine simple GUI das Hintergrundbild oder Hintergrundfarbe und das Logo von LightDM zu ändern.

Gleich mal getestet (Xubuntu) und siehe da, es passierte rein gar nichts. Alle Einstellungen blieben unverändert.

Meine neugier war mal wieder geweckt, also startete ich meinen alten Laptop, der immer zum Testen herhalten muss. Momentan mit Linux Mint 12 Beta bestückt.
Dort funktionierte der Simple LightDM Manager ohne Probleme und machte genau das was er soll.

Danach editierte ich per Hand die lightdm-gtk-greeter.conf um das Logo zu ändern. Nichts. Das Logo lässt sich unter Xubuntu scheinbar nicht ändern.
Hintergrundbild und Hintergrundfarbe sind per Hand änderbar.

Wieder so ein Beispiel wie inkonsequent in letzter Zeit einiges Rund um Ubuntu Entwickelt wird.
Scheinbar haben die Xubuntu Entwickler gepennt oder nur der Entwickler von Simple LightDM Manager? Anders lässt es sich für mich nicht erklären warum es unter Ubuntu und auch Linux Mint problemlos möglich ist das Logo zuändern, unter Xubuntu es aber nicht.

Für alle die kein Xubuntu haben, so bekommt ihr den Simple LightDM Manager:

1
2
sudo apt-add-repository ppa:claudiocn/slm && sudo apt-get update
sudo apt-get install simple-lightdm-manager

LightDM | Gast Account beim Login ausblenden

Seit dem Xubuntu LightDM verwendet, ist beim Anmelden der Gast Account direkt auswählbar.
Mich stört das einfach, also weg damit!

Man editiere die Datei

1
/etc/lightdm/lightdm.conf

mit root Rechten und fügt folgendes hinzu

1
allow-guest=false

Vorher:

Nachher:

Linux | Alternativer Dateimanager Sunflower

Da mir der Dateimanager Thunar von Xfce zu spartanisch ist, begab ich mich auf die Suche nach einer Alternative.
Wichtig waren mir vor allem zwei Dinge, ein Zweigeteiltes Fenster und Tabs. Thunar bietet das leider nicht.
Gefunden habe ich Sunflower. Obwohl erst in Version 0.1a-35-1 verfügbar, macht Sunflower einen sehr guten Eindruck. Ich selbst hatte noch keine Abstürzte oder sonstige Bugs. Vermutlich nur Glück :-)

Dafür das Sunflower noch sehr jung ist, bietet es schon reichlich gute Funktionen und da es komplett in Python geschrieben ist, kann “jeder” relativ leicht eigene Plugins schreiben.

Wie man sieht bietet Sunflower auch einen integrierten Terminal, sehr praktisch.
Außerdem können Verzeichnisse verglichen werden, Dateien nach selbst bestimmten Mustern selektieren, Lesezeichen anlegen und eigene Befehle erstellt werden.

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und gespannt wo die Entwicklung noch hinführt.

Linux | Menu Editor für Xfce & LXDE

Endlich habe ich einen Menu Editor für Xfce gefunden!
Der Editor erinnert stark an den Gnome 2.X Menu Editor, bietet aber leider
nicht dessen Funktionsumfang.

Den Editor downloaden und entpacken.

Falls noch kein Java auf dem System installiert ist, mit

1
sudo apt-get install openjdk-6-jre

einfach nach installieren.

Man hat die wahl ob man den Editor installieren möchte oder ob man Ihn einfach so startet.

Zum installieren muss das Skript erst ausführbar gemacht werden:

1
chmod +x install.sh

starten ohne Installation:

1
sudo java -jar LXMenuEditor.jar

Linux | Bilder, Musik und Videos auf die XBox 360 streamen

Ich dachte immer es wäre “ultra kompliziert” unter Linux Musik auf die XBox zu streamen.
Tatsächlich ist es sogar einfacher als unter Windows.

Als erstes benötigt man uShare, ein kleiner UPnP Media-Server.
Entweder passt man die Konfigurationsdatei an oder übergibt beim Starten von uShare die entsprechenden Parameter.
Meine Konfigurationsdatei sieht wie folgt aus:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
# /etc/ushare.conf
 
USHARE_NAME=Music
USHARE_IFACE=eth1
USHARE_PORT=
USHARE_TELNET_PORT=
USHARE_DIR=/media/data/Music
USHARE_OVERRIDE_ICONV_ERR=
USHARE_ENABLE_WEB=yes
USHARE_ENABLE_TELNET=
USHARE_ENABLE_XBOX=yes
USHARE_ENABLE_DLNA=no

Wirklich wichtig sind lediglich zwei Parameter, USHARE_DIR und USHARE_ENABLE_XBOX.
Mit dem Paramerter USHARE_DIR gibt man den oder die Pfade an die Freigegeben werden sollen.
Mehrere Pfade werden einmach mit einem Komma getrennt.

Bei Verwendung einer Konfigurationsdatei, reicht es uShare mit

1
$ ushare

zu starten.
Nach ein paar Sekunden kann mit der XBox oder Windows auf die Freigabe zugegriffen werden.
uShare bringt auch eine kleine Webseite zur Übersicht mit:

1
http://localhost:49152/web/ushare.html

Linux | Broadcom WLAN-Karte unter Xubuntu intallieren

Seit Juni besitze ich ein Lenovo ideapad Netbook. Bin sehr zufrieden damit, allein schon wegen dem i5-U520 der darin werkelt.
Nur bekam ich nie das WLAN unter Xubuntu so richtig ans laufen. Jetzt hat es endlich geklappt!

Auf Linus’ IT Blog las ich wie er eine ähnliche Karte zum laufen brachte.
Half bei mir leider nicht. Vielleicht weil ich eine Broadcom BCM4313 und Linus eine BCM4322.
Aber in den Kommentaren schrieb jemand von einem ähnlichen Problem und verwies auf das Ubuntu Forum.
Dort fand ich den Hinweis das, dass Modul acer_wmi überflüssig sei und dadurch die Karte Ihren Dienst nicht aufnehmen kann.
Es funktionierte! Nach dem das Modul entladen wurde, begann die Karte sofort Ihren Dienst und fand mein WLAN.

Meine Vorgehensweise im einzelnen:

1| Wie bei Linus beschrieben die alten Module entfernt und die vermeintlich richtigen installiert:

1
2
sudo apt-get purge bcmwl-kernel-source
sudo apt-get install firmware-b43-installer

2| Das Modul acer_wmi entladen:

1
rmmod acer_wmi

3| Das Modul acer_wmi in die Blacklist geschrieben:

1
2
sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist.conf
 blacklist acer-wmi

Zu beachten ist die Schreibweise. Bei rmmod muss es acer_wmi lauten und in der Blacklist muss acer-wmi stehen.

Im nachhinein bin ich mir nicht sicher ob Schritt 1 wirklich notwendig ist.
Beim Test mit einer Live CD, reichte es das Modul zu entladen (Schritt 2).
Genauer möchte ich das nicht testen, bin froh das nun alles Problemlos funktioniert…

Linux | Verschlüsselte DVDs abspielen

Gestern Abend staunte ich nicht schlecht als Xubuntu die Wiedergabe einer DVD verweigerte.
Die DVD ist verschlüsselt und Xubuntu kann solche DVDs nicht out of the box abspielen.
Das wusste ich überhaupt nicht, egal eine Lösung muss her. Ich wurde auch sofort in der Ubuntu Wiki fündig.
Im Wiki Artikel stehen auch die Gründe warum dies so ist.

Das Paket libdvdread4 wird in solch einem Fall benötigt.
Installiert war es schon, nun muss nur noch

1
sudo sh /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh

ausgeführt werden. Danach spielten alle Player, mit denen ich zuvor vergeblich versuchte, die DVD ab.
Interessant fand ich das z.B. VLC, keine Fehlermeldung brachte, sondern einfach gar nichts machte.